KEMROC Kettenfräse EK 110 im Grabenprojekt im Königreich Saudi-Arabien.
Caterpillar 330 | Kalksteinschneiden in Al Kharj, Riad.
Langstrecken-Felsgrabenarbeiten in Saudi-Arabien
Bei großen Versorgungsleitungs-, Pipeline- und Infrastrukturprojekten entscheidet die Leistung bei Grabenarbeiten oft darüber, ob ein Auftragnehmer im Zeit- und Budgetrahmen bleibt. Enthalten die Bodenverhältnisse massiven Fels, wird die Herausforderung noch größer. Auftragnehmer benötigen Geräte, die exakte Grabenmaße, eine gleichbleibende Tagesleistung, geringe Verschleißkosten und möglichst wenig Nacharbeit bei kontrollierten Gesamtaushubkosten liefern. Genau dieser Herausforderung stand ein Auftragnehmer bei einem großen Grabenprojekt in Al Kharj, Riad (Saudi-Arabien), gegenüber, bei dem 40 Kilometer Graben durch Kalkstein auszuheben waren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entschied sich der Auftragnehmer für die KEMROC Kettenfräse EK 110, montiert an einem Bagger Caterpillar 330.
Präzisions-Grabenarbeiten in Kalkstein
Das Projekt erforderte durchgehende Grabenarbeiten durch 30 MPa harten Kalkstein bei exakten Grabenmaßen von 600 mm Breite und 2 m Tiefe. Die Einhaltung dieser Maße über eine derart lange Strecke ist entscheidend, da bereits geringe Erhöhungen der Grabenbreite das Aushubvolumen, die Transportkosten, den Bedarf an Verfüllmaterial sowie Kraftstoffverbrauch und Projektdauer deutlich erhöhen können. Genau hier macht die KEMROC Kettenfräse einen messbaren Unterschied. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hydraulikhämmern, die unregelmäßige Grabenprofile und unkontrollierten Überaushub verursachen können, führt die Bagger-Kettenfräse ein kontrolliertes, durchgehendes Schneiden durch und erzeugt gerade Grabenwände sowie eine gleichbleibende Grabenbreite und exakte Grabentiefe.
Höhere Produktivität überzeugte den Auftragnehmer
Einer der Hauptgründe, warum sich der Auftragnehmer für die KEMROC Anbau-Kettenfräse EK 110 entschied, war die höhere Produktivität. Bei Langstrecken-Grabenprojekten wirkt sich das Vortriebstempo direkt auf nachgelagerte Gewerke wie Rohrverleger, Versorgungsteams und Vermesser aus. Verzögerungen beim Grabenaushub können das gesamte Projekt verlangsamen. Durch den Einsatz des KEMROC Baggeranbaugeräts profitiert der Auftragnehmer von kontinuierlichem Schneidfortschritt, reduzierten Stillständen und zuverlässiger Leistung in hartem Untergrund aus Kalkstein. Dies fördert den Projektfortschritt und einen effizienten Arbeitsablauf über die gesamte 40 Kilometer lange Strecke.

Wiederverwendbares Verfüllmaterial senkt Projektkosten
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Projekts war die Qualität des Aushubmaterials. Herkömmliche Hydraulikhämmer erzeugen häufig überdimensionierte Gesteinsbrocken, die zusätzliches Brechen, den Abtransport oder den Antransport von Verfüllmaterial erfordern. Im Gegensatz dazu produziert das KEMROC Anbaugerät ein feinkörniges, wiederverwendbares Verfüllmaterial, sodass der Auftragnehmer den Aushub direkt im Graben wiederverwenden kann. Dies reduziert Lkw-Fahrten, senkt Entsorgungskosten, minimiert den Bedarf an herbeitransportiertem Verfüllmaterial und verbessert die gesamte Baustellenlogistik. Bei einem Projekt dieser Größenordnung wirken sich diese Einsparungen erheblich auf die Gesamtkosten pro Meter aus.
Geringer Meißelverschleiß für bessere Betriebswirtschaftlichkeit
Auch der Werkzeugverschleiß spielt eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Der Auftragnehmer berichtete von einem Verbrauch von nur zwei Rundschaftmeißeln pro 100 Kubikmeter – ein Beleg für die hervorragenden Verschleißwerte in Kalkstein. Geringer Meißelverschleiß bedeutet niedrige Kosten für Verbrauchsmaterial, geringe Stillstandzeiten für Werkzeugwechsel und eine hohe Maschinenauslastung während des gesamten Projekts.

CAT 330 + KEMROC EK 110: Eine leistungsstarke Kombination für Grabenarbeiten
Die Kombination aus dem Bagger Caterpillar 330 und der Kettenfräse KEMROC EK 110 schuf eine äußerst produktive Lösung für Felsgrabenarbeiten. Anstatt in separate, dedizierte Grabenmaschinen zu investieren, verwandelte der Auftragnehmer einen Standardbagger in eine spezialisierte Grabemaschine, die anspruchsvolle Felsschneide- und Grabenanwendungen bewältigen kann. Dieser Ansatz bietet zusätzliche Vorteile wie Flottenflexibilität, einfachen Transport zwischen Abschnitten, geringe Investitionskosten und die Möglichkeit, den Bagger bei Bedarf wieder für allgemeine Aufgaben einzusetzen.
Warum der niedrigste Kaufpreis nicht die niedrigsten Gesamtkosten bedeutet
Dieser Baustellenbericht zeigt eine wichtige Lektion für Auftragnehmer weltweit: Die günstigste Aushubmethode ist nicht immer die Methode mit den niedrigsten Gesamtkosten. Werden Produktivität, Verschleißteile, Nacharbeit, Transport, Verfüllmaterial, Kraftstoff und Projektverzögerungen berücksichtigt, können moderne Kettenfräs-Anbaugeräte stärkere wirtschaftliche Ergebnisse liefern als herkömmliche Technologien. Für Versorgungstrassen, Pipelines, Entwässerungssysteme und Infrastruktur-Grabenarbeiten im Fels hat die Baggeranbau-Kettenfräse KEMROC EK 110 bewiesen, dass präzise Grabenarbeiten zugleich hochprofitabel sein können.

40 Kilometer Ergebnisse: Produktivität, Präzision und Profitabilität
Über 40 Kilometer Grabenarbeiten im Kalkstein erreicht der Auftragnehmer, was jedes Unternehmen anstrebt: hohe Produktivität, kontrollierte Grabenmaße, wiederverwendbares Aushubmaterial, geringen Meißelverschleiß und eine hohe Gesamtwirtschaftlichkeit. Die KEMROC Kettenfräse EK 110 verwandelte einen Standardbagger CAT 330 in eine leistungsstarke Grabenlösung, die kontrollierte Grabenmaße über 40 Kilometer Kalksteinuntergrund liefert.
Der Auftragnehmer entschied sich für KEMROC wegen der höheren Produktivität – und profitiert zusätzlich von wiederverwendbarem Aushubmaterial, geringem Meißelverschleiß und reduziertem Risiko eines Überaushubs. In wettbewerbsintensiven Infrastrukturmärkten macht diese Kombination den Unterschied. Mehr Meter. Weniger Abfall. Bessere Margen. Das ist der Mehrwert intelligenter Grabenarbeiten mit KEMROC.