KEMROC Kettenfräse EK 160 im Grabenprojekt in Griechenland.
Caterpillar 345BL | Kalksteinschneiden bei Grabenarbeiten.
In der Region Peloponnes in Griechenland erforderte ein langfristiges Infrastrukturprojekt umfangreiche Grabenarbeiten für die Verlegung von Erdkabeln zur Erschließung eines großen Windparks in bergigem Gelände. Das Projekt umfasste mehrere hundert Kilometer Grabenarbeiten durch Kalksteinformationen und erforderte eine effiziente Baggergrabenfräse, die gleichbleibende Grabenmaße, hohe Produktivität und minimale Materialhandhabung ermöglichte.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, verwendete der Auftragnehmer die KEMROC Kettenfräse EK 160, montiert auf einem Bagger Caterpillar 345BL. Im Vergleich zu herkömmlichen Hydraulikhämmern übertraf die KEMROC Kettenfräse deutlich die Leistung von schlagenden Werkzeugen, sowohl bei der Kubikmeterleistung als auch bei der linearen Grabenproduktion. Während Hydraulikhämmer typischerweise breitere und unregelmäßige Gräben erzeugen, produzierte die Kettenfräse präzise, gerade Gräben mit exakt der geforderten Breite, was genaue Grabenprofile sicherstellte und unnötigen Aushub reduzierte.
Ein weiterer entscheidender Vorteil war die Qualität des Aushubmaterials. Die Kettenfräse erzeugte feines, zerkleinertes Material, das sich unmittelbar als Verfüllmaterial wiederverwenden ließ, wodurch der Abtransport großer Gesteinsbrocken von der Baustelle entfiel. Dies war besonders wichtig angesichts der schmalen Bergzufahrtsstraßen innerhalb des Windparkgeländes, auf denen Kräne und Tieflader stabile, ebene Flächen für einen sicheren Betrieb benötigten. Der kontrollierte Schneidprozess erzeugte einen ebenen Graben mit gleichmäßigen Böschungen, was die Zugänglichkeit der Baustelle und die Betriebseffizienz verbesserte.
Die KEMROC Kettenfräse erwies sich für diese spezielle Anwendung auch als überlegen gegenüber herkömmlichen Grabenfräsen. Aufgrund des anspruchsvollen Geländes und der beengten Platzverhältnisse wären herkömmliche Grabenfräsgeräte auf den Bergstraßen zu schwer und schwierig manövrierbar gewesen. Zudem lagern klassische Grabenfräsen das Aushubmaterial seitlich des Grabens ab, was in diesem Fall große Mengen Gestein auf privaten Grundstücken mit Bäumen und Vegetation bedeutet hätte – mit entsprechenden ökologischen und logistischen Komplikationen.
Die KEMROC Kettenfräse hingegen ermöglichte es den Bedienern, die vollständige Kontrolle über das Aushubmaterial zu behalten. Das zerkleinerte Material konnte direkt im Grabenkorridor verbleiben – bereits profiliert und eingeebnet – und war ohne zusätzliche Bearbeitung sofort verfüllbereit. Dieser Ansatz minimierte die Standortbelastung, reduzierte den Bedarf an Transport- und Aufräumarbeiten und optimierte den gesamten Grabenbauprozess.
Insgesamt lieferte der Einsatz der KEMROC Kettenfräse EK 160 erhebliche betriebliche und wirtschaftliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren. Die präzise Grabenleistung, die kontrollierte Materialausgabe und die reduzierte Gerätelogistik senkten die Kosten pro ausgehobenem laufendem Meter deutlich – womit die KEMROC Kettenfräse zur effizientesten und praktikabelsten Lösung für dieses groß angelegte Windpark-Infrastrukturprojekt in Griechenland wurde.

Effizienter Grabenbau in hartem Kalkstein
Die KEMROC EK 160 Kettenfräse erwies sich als ideale Grabenfräslösung für diese anspruchsvolle Anwendung. Als leistungsstarkes Baggeranbaugerät konzipiert, ermöglichte die EK 160 effizientes Felsschneiden bei Grabenarbeiten unter Beibehaltung präziser Grabenprofile.
Montiert auf dem Caterpillar 345BL, erlaubte das Baggeranbaugerät dem Auftragnehmer, schmale Gräben direkt durch den Kalkstein mit kontrollierter Schnittgeometrie auszuheben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aushubgeräten nutzt das Kettenfräs-Anbaugerät eine durchgehende Schneidkette mit Rundschaftmeißeln, was einen schrittweisen Materialabtrag und glatte Grabenwände ermöglicht.
Der Einsatz eines Bagger-Kettenfräse-Grabensystems bot mehrere Vorteile auf der Baustelle. Der kontrollierte Schneidprozess minimierte den Überaushub und gewährleistete einheitliche Grabenmaße, was für die Verlegung von Leitungen und unterirdischer Infrastruktur essenziell war. Zudem ermöglichte die KEMROC Kettenfräse eine präzise Profilierung der Straßenränder, wodurch Risse vermieden und stabile, saubere Oberflächen geschaffen wurden, die zur Sicherung der Grabenwände und zur Verbesserung der allgemeinen Bodenstabilität entlang des Aushubkorridors beitrugen.

Höhere Produktivität und geringerer Wartungsaufwand
Einer der Hauptgründe, warum sich der Auftragnehmer für die KEMROC Kettenfräse gegenüber alternativen Lösungen entschied, war ihre Eigenschaft, eine höhere Produktivität bei gleichzeitig reduziertem Wartungsaufwand zu liefern. Im Vergleich zu herkömmlichen Grabenfräsen und anderen Aushubmethoden bot das Kettenfräs-Anbaugerät einen effizienteren Schneidprozess mit weniger Unterbrechungen für die Werkzeugwartung.
Zudem sorgte die robuste Konstruktion der Kettenfräse KEMROC EK 160 während der gesamten 18-monatigen Projektlaufzeit für eine zuverlässige Leistung, was die Maschinenauslastung maximierte und Ausfallzeiten reduzierte.
Optimierter Materialfluss vor Ort
Ein weiterer wichtiger Vorteil des Kettenfräs-Anbaugeräts war die Qualität des Aushubmaterials. Der Felsschneideprozess erzeugte feines Fräsgut, das direkt bei der Grabenverfüllung wiederverwendet werden konnte. Dies reduzierte den Bedarf an zusätzlich antransportiertem Material erheblich und half, die Gesamtprojektkosten zu optimieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Grabenfräsen, die Material häufig seitlich des Grabens auswerfen, minimierte das KEMROC Baggeranbaugerät zudem die seitliche Ansammlung von Aushubmaterial. Dies war besonders vorteilhaft für die Arbeit in beengten Projektbereichen und auf landwirtschaftlichen Flächen in der Region Peloponnes, wo die Aufrechterhaltung einer sauberen Arbeitszone essenziell war.

Präzises Felsschneiden für Infrastrukturprojekte
Durch die Kombination der Kettenfräse KEMROC EK 160 mit dem Bagger Caterpillar 345BL erzielte der Auftragnehmer eine hocheffiziente Lösung für Felsschneide- und Grabenarbeiten, die in hartem Kalkstein konstant gute Ergebnisse lieferte. Das Bagger-Kettenfräse-System bot eine präzise Grabengeometrie, eine hohe Produktivität sowie verbessertes Materialmanagement und war damit eine zuverlässige Wahl für anspruchsvolle Baggeranwendungen im Grabenbau.
Dieses Projekt verdeutlicht, wie moderne Kettenfräs-Technologie die Effizienz von Felsgrabenarbeiten in Infrastrukturprojekten erheblich verbessern kann. Mit ihrer bewährten Leistung zeigt die Kettenfräse KEMROC EK 160 weiterhin, warum sie die bevorzugte Lösung für Auftragnehmer ist, die Präzision, Produktivität und Zuverlässigkeit unter anspruchsvollen Bodenbedingungen suchen – bei gleichzeitig deutlich reduzierten Kosten pro ausgehobenem laufendem Meter.