5 Kilometer Graben, Kalkstein mit 40 MPa und nur vier Wochen Projektzeit: In Balingen zeigte die Kettenfräse KEMROC EK 60, wie ein kontrollierter und präziser Grabenaushub im Fels mit der richtigen Anbaufräse umgesetzt werden kann.
Die Herausforderung: 5 km Grabenaushub durch Kalkstein
Bei einem Projekt in Balingen, Deutschland, in der Schwarzwaldregion, mussten rund 5 km Kabelgraben durch Kalkstein mit einer Druckfestigkeit von 40 MPa hergestellt werden. Das geforderte Grabenprofil hatte eine Breite von 600 mm und eine Tiefe von 800 mm.
Bei einem Projekt dieser Größenordnung spielt die Wahl der geeigneten Frästechnologie eine entscheidende Rolle. Gefordert war eine Lösung, die einen kontrollierten Grabenquerschnitt ermöglichte und den Kalkstein zuverlässig entlang der vorgesehenen Trasse bearbeitete – bei einer Projektzeit von lediglich vier Wochen.

Die Lösung: Kettenfräse KEMROC EK 60
Für den Grabenaushub wurde eine Kettenfräse KEMROC EK 60 an einem Bagger von Wacker Neuson eingesetzt. Das kontinuierliche Fräsprinzip der EK Kettenfräse ermöglicht einen kontrollierten Materialabtrag entlang des gewünschten Grabenprofils. Damit bietet die EK 60 eine speziell für anspruchsvolle Grabenbauarbeiten entwickelte Lösung, wenn Boden oder Fels gezielt und präzise abgetragen werden müssen.
Für Bauunternehmen ist die richtige Abstimmung zwischen Bagger, Anbaugerät, Geologie und geforderter Grabengeometrie entscheidend für einen kontrollierten Arbeitsablauf.
Kontrolliertes Fräsen über eine Strecke von 5 Kilometern
Während des Projekts wurde der EK 60 entlang der gesamten 5 km langen Trasse eingesetzt. Mit seinem kontinuierlichen Fräsprinzip wurde der erforderliche, 600 mm breite und 800 mm tiefe Graben in Kalkstein mit einer Druckfestigkeit von 40 MPa hergestellt.
Beim Fräsvorgang entsteht kleinstückiges Aushubmaterial. Sofern Materialeigenschaften und Projektspezifikationen dies zulassen, kann dieses Material zur Wiederverfüllung des Grabens verwendet werden. Dadurch lässt sich die Materiallogistik auf der Baustelle optimieren.

Nur 2 Rundschaftmeißel pro 100 m³
Ein besonders interessanter Projektwert betrifft den Werkzeugverbrauch. Die KEMROC EK 60 arbeitete mit Rundschaftmeißeln. Dokumentiert wurde ein Verbrauch von lediglich 2 Meißeln pro 100 m³ gefrästem Material.
Der Meißelverbrauch ist insbesondere bei längeren Grabenbauprojekten ein wichtiger Faktor, da Werkzeugwechsel, Wartungsaufwand und Maschinenverfügbarkeit den gesamten Baustellenablauf beeinflussen können.
Die richtige Frästechnologie für anspruchsvollen Grabenbau
Das Projekt in Balingen zeigt den Einsatz der Kettenfräse KEMROC EK 60 bei einem anspruchsvollen Grabenaushub in Kalkstein. Über eine Strecke von 5 km bildeten der Wacker Neuson Bagger und die EK 60 eine auf den kontrollierten Felsabbau abgestimmte Kombination.
Für Bauunternehmen im Kabel-, Leitungs- und Infrastrukturbau zeigt dieses Projekt, welchen Unterschied die Wahl des passenden Anbaugeräts machen kann: Entscheidend ist nicht nur, den Fels zu lösen, sondern den benötigten Graben kontrolliert und entsprechend der geforderten Geometrie herzustellen.
